Musikpavillon Salonorchester

Musikpavillon Salonorchester


Das Musikpavillon Salonorchester Thomas Krause schreibt seit 2018 die fast vergessene Musiktradition des Leipziger Musikpavillons musikalisch fort. Das Engagement verleiht dem Klangbild des Leipziger Musikpavillons ein musikalisches Wiedererkennungsmerkmal. Ein Privileg. Umgesetzt wurde die Idee gemeinsam mit der Agentur für Begleitmusik & Konzerte.

Auf dem Veranstaltungsgelände der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung von 1897 in Leipzig befanden sich gleich mehrere Musikpavillons, in denen mit allerlei volkstümlichem Unterhaltungsprogramm die vielen Besucher gut unterhalten wurden. Damals legte die Stadt mit der Gestaltung der Ausstellungsfläche auf dem Gelände des heutigen Clara-Zetkin-Parks den Grundstein der beliebten Parkanlage von heute. Nach dem Abbruch der Ausstellung und der Fertigstellung des damaligen König-Albert-Parks haben sich viele Leipziger 1908 für den Wiederaufbau eines Musikpavillons eingesetzt. Das Bürgerengagement war erfolgreich und 1912 wurde der Leipziger Musikpavillon fertiggestellt. Gustav Curth und Günther Koblenz waren mit ihrem Privatorchester die Pioniere im Auftrag der Stadt. Ob das Orchester auch den Namen des Musikpavillons trug ist leider nicht bekannt. Das Musikpavillon Salonorchesters soll an die besten Tage des Musikpavillons erinnern. Er genoss bis in die dreißiger Jahre hinein wie heute eine große Beliebtheit.