Musikpavillon wird 2012 100 Jahre alt
Der Leipziger Musikpavillon wurde aufgrund einer Initiative des Mittelstandes von der Stadt Leipzig für Musikdarbietungen im öffentlichen Raum erbaut. Er war zwischen 1912 und 1985 weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der jungen Leipziger Historie! Enstanden in einer Zeit des Großbürgertums feiert der Musikpavillon 2012 eine 100-jährige Kulturgeschichte.
Ein Auszug aus den Akten Kap. 6 Nr. 31 Reg I. beschreibt die Meinung des damaligen OBM Dr. Dittrich (*1855 Bärenwalde, † 1929 Berlin), dass öffentliche Musikdarbietungen bei den Bürgern großen Beifall finden würden. Das Leipziger Hochbauamt realisierte das Unterfangen gemeinsam mit dem Stadtbauamt und den Stadtbaurat Herr Otto W. Scharenberg, der u.a. das Stadtbad von 1913 bis 1916 realisierte. Der Musikpavillon wurde noch vor der Deutschen Bücherei und dem Völkerschlachtdenkmal im damaligen König-Albert-Park am 14. September 1912 eingeweiht. Vorrangig spielten hier anfangs Militärkapellen mit bis zu 40 Musikern.


