Kunst und Kultur im Musikpavillon

Realisierung einer Ursprungsidee

Die Fa. E. Wiedenmann e.K. machte den historischen Konzertpavillon inmitten des Clara-Zetkin-Park zu einer Herzensangelegenheit und schaffte nach der Sanierung des Denkmals die Realisierung einer Ursprungsidee. Seit 2012 wird die Gesamtwirkung des Musikpavillons durch eine angemessene Malerei auf hohem künstlerischem und inhaltlichem Niveau erhöht. Aufgabe war, die zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Historie des Kulturstandortes und künstlerische Einbindung in das restaurierte Bauwerk.

Das Amt für Stadtgrün und Gewässer unter der Leitung von Amtsleiterin Inge Kunath, die Denkmalschutzbehörde und Kulturbürgermeister Michael Faber begleiteten dieses Projekt ideell ohne finanzielle Unterstützung zu leisten. In einem Schreiben würdigte der Kulturbürgermeister 2013 dieses besondere bürgerschaftliche Engagement:

„Es liegt an den Bürgern, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart Verantwortung übernommen haben, dass wir uns heute in unserer Stadt so wohlfühlen. Eberhard Wiedenmann gehört zu diesem Kreis und ich würde mich sehr freuen, wenn sein Anliegen weitere Unterstützer finden würde.“ 

Ein Studentenprojekt der HGB

In Zusammenarbeit mit Prof. Heribert C. Ottersbach und Christian Weihrauch der Fachklasse Malerei II an der renommierten Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) gelang den Studenten der Durchbruch. Die Ausführung des 48 qm großen Bildes dauerte etwa sieben Wochen. Das Deckengemälde zeigt auf Grundlage des historischen Parkverlaufes von 1912 das Gelände des Musikpavillons im Zentrum. Grafische Linien und farbige Strukturen durchlaufen den Park. Der Betrachter erkennt neben einer Landkarte viele Wege und Topografien unter freiem Himmel. Figuren bewegen sich durch den Park hin zum historischen Konzertpavillon bis heute.

Die 48 qm große Deckenmalerei wurde am 14. September 2012 im Rahmen der 100-jährigen Jubiläumsfeier offizielle den Bürgern übergeben. Einen großen Dank sind wir all denjenigen verpflichtet, die bis zum Schluss an die Umsetzung des Projekts geglaubt haben.